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30. November 2003, 23:29 Uhr, megAlmosenSchon als sie die Filiale betreten hatte, war ihr der Mann mit dem Akkordeon aufgefallen, der neben den Einkaufswagen auf seinem kleinen Schemmel sass. Zerzaust, schmutzig, alles in allem unappetilich mit seiner alten lila Windjacke und den ausgefransten Handschuhen und immer wieder unermüdlich die selben Melodien spielend. Als sie dann drei Dosen Katzenfutter und fünfzig Treuepunkte später wieder aus dem überheizten Geschäft kam, fiel ihr beim Verstauen des Kleingelds eine Münze auf, die sie soeben an der Kasse erhalten hatte. Das Geldstück war oxidiert. Es war hässlich. Es verletzte ihr Empfinden für Schönheit und Reinheit, wie es da inmitten der vielen, silbern glänzenden Münzen lag und mit seinem dunklen Schatten den Glanz der anderen schmälerte. Abstossend. Unappetitlich. Schnell nahm sie die Münze aus der Lederbörse, hielt sie angewidert zwischen zwei Fingern fest. Sie überlegte kurz und warf sie dann in den Hut, der vor dem Akkordeonspieler lag. Der Alte dankte ihr höflich und lächelte. Er hatte nur noch einen einzigen Zahn, der seltsam abstand. Sie ging schnell weiter. Ihre Katzen waren bestimmt schon hungrig.
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